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Docker

Docker verpackt Anwendungen und ihre Abhängigkeiten in Container – standardisierte Einheiten, die den Kernel des Host-Betriebssystems teilen, anstatt ein ganzes OS zu virtualisieren. Dadurch starten Container in Millisekunden und benötigen nur einen Bruchteil der Ressourcen einer herkömmlichen virtuellen Maschine. Unter macOS und Windows betreibt Docker Desktop transparent eine leichtgewichtige Linux-VM; unter Linux laufen Container nativ. Images werden in einem Dockerfile als Folge reproduzierbarer, unabhängig gecachter Layer definiert.

Die Docker Hub Registry bietet offizielle Images für die meisten Datenbanken, Laufzeitumgebungen und Tools. Docker Compose definiert Multi-Container-Umgebungen in einer einzigen YAML-Datei und ermöglicht es, Datenbanken, Message Broker und Anwendungsdienste während der Entwicklung gemeinsam auszuführen. In Produktionsumgebungen werden Container typischerweise von Plattformen wie Kubernetes orchestriert, statt allein von Docker verwaltet zu werden.

Docker-Images entsprechen der OCI-Spezifikation, was Portabilität über jede konforme Container-Runtime gewährleistet. Docker Engine ist bei Version 29, die den containerd Image Store als Standard für Neuinstallationen eingeführt hat. Die Dokumentation ist umfassend und wird aktiv gepflegt.

Podman (Apache 2.0) ist eine daemonlose, rootless Container-Engine, die als Drop-in-Ersatz für Dockers CLI dient. Anders als Docker benötigt Podman keinen zentralen Hintergrunddienst – jeder Container läuft als direkter Kindprozess des aufrufenden Benutzers. Diese Architektur verbessert die Sicherheit durch standardmässig rootless Container und vereinfacht die Integration mit systemd. Podman unterstützt Docker-Compose-Dateien, OCI-Images und kann Docker-Befehle transparent aliasieren, was die Migration erleichtert.

www.docker.com

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