CI/CD
Continuous Integration (CI) ist die Praxis, die Arbeitskopie jedes Entwicklers mehrmals täglich in eine gemeinsame Hauptlinie zu mergen, wobei jeder Merge durch einen automatisierten Build- und Testlauf verifiziert wird. Continuous Delivery (CD) erweitert dies, indem sichergestellt wird, dass die Codebasis jederzeit auslieferbar ist. Continuous Deployment geht noch einen Schritt weiter und released automatisch jede bestandene Änderung in die Produktion.
Eine typische CI/CD-Pipeline durchläuft Stufen: Code wird in die Versionsverwaltung gepusht, ein Build-Server kompiliert ihn und führt Unit-Tests aus, Integrationstests verifizieren Komponenteninteraktionen und Deployment-Schritte bringen Artefakte auf Staging- oder Produktionsumgebungen. Container-Technologien wie Docker sorgen für konsistente Umgebungen. Der Hauptvorteil ist schnelles, zuverlässiges Feedback.
Open-Source-CI/CD-Plattformen:
Woodpecker CI — Community-Fork von Drone (vor der Lizenzänderung). Container-native Pipelines mit einfacher YAML-Konfiguration. Kein Feature-Gating. Apache 2.0.
Jenkins — der Veteran. Erweiterbar mit Hunderten von Plugins. Deklarative oder geskriptete Pipelines via Jenkinsfile. Kein Feature-Gating. MIT.
Gitea — self-gehostete Git-Forge mit integrierter Actions-Engine (GitHub-Actions-kompatibel). Kern vollständig offen; separate Enterprise-Edition existiert. MIT.
GoCD — von ThoughtWorks. Pipeline-first-Design mit Value-Stream-Maps für komplexe Deployment-Workflows. Kein Feature-Gating. Community-gepflegt seit 2021. Apache 2.0.
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