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Unser Genossenschaftsmitglied in Spanien

15. September 2025

Als Mikel bei Tegonal anfing, lebte und arbeitete er in der Schweiz — wie der Rest des Teams. Das war über mehrere Jahre so. Als er sich entschied, nach Spanien zurückzukehren, brauchten wir eine Lösung, die für beide Seiten funktioniert.

Wie wir schnell feststellten, ist es nicht so einfach, jemanden aus einem anderen Land anzustellen. Neben dem administrativen Aufwand stellt es auch grundlegende Fragen zur Gleichberechtigung und zum Geist der Genossenschaft. Statt für eine Person eine ausländische Niederlassung zu gründen, haben wir einen einfacheren Weg gefunden: Mikel führt in Spanien sein eigenes Unternehmen und arbeitet mit uns als Subunternehmer zusammen.

Damit dieses Modell fair bleibt, übernehmen wir den Gegenwert der Schweizer Arbeitgeber-Sozialabgaben — dieselben, die er erhalten würde, wenn er von unserem Büro in Bern aus arbeiten würde. Er trägt den administrativen Aufwand seines eigenen Unternehmens, aber den finanziellen Nachteil soll er nicht tragen.

Und das Wichtigste: Mikel bleibt vollwertiges Genossenschaftsmitglied. Gleiches Stimmrecht, gleicher Anteil — egal, von welchem Land aus er sich einloggt.