Immobilienbewirtschaftung
Cohiva

Ausgangssituation
Wohnbaugenossenschaften verwalten ihre Liegenschaften oft mit einem Patchwork aus Tabellen, E-Mails und Einzellösungen. Die Warmbächli-Genossenschaft in Bern stand nach Bau und Bezug ihrer ersten Liegenschaft mit rund 60 Wohnungen vor genau dieser Herausforderung: Verwaltung, Kommunikation und Selbstorganisation brauchten eine durchgängige digitale Lösung.
Marco Steinacher — heute Genossenschafter bei Tegonal — entwickelte auf Basis bestehender Open-Source-Tools die Software-Landschaft «Cohiva». Sie unterstützt Geschäftsstelle, Verwaltung und Mitglieder der Genossenschaft im Alltag.
Modularer Aufbau
Cohiva ist modular aufgebaut und nutzt Schnittstellen zur Anbindung bestehender Systeme. So lässt sich etwa eine vorhandene Verwaltungslösung gezielt um Funktionen wie Raumreservation oder automatisierte QR-Rechnungsstellung ergänzen. Die verschiedenen Komponenten sind so verzahnt, dass Nutzende mit einem einzigen Login Zugriff auf alle relevanten Funktionen haben.
Technisch basiert Cohiva auf Django (Python) im Backend, einem ansprechenden Adminiterface und einer Progressive Web App mit dem Quasar-Framework (Vue.js) für Mieter:innen. Die Anwendung läuft containerisiert mit Docker.
Funktionsumfang
Cohiva deckt die zentralen Bereiche der Immobilienbewirtschaftung und Selbstverwaltung ab:
- Stammdaten: Mitglieder, Mietende, Verträge
- Mängel- und Reparaturmeldungen mit personalisierten Benachrichtigungen
- Debitoren und Kreditoren: Anteilscheine, Darlehen, wiederkehrende Forderungen
- Nebenkostenabrechnungen inkl. Solar-ZEV und gemeinsamem Internet
- Finanzbuchhaltung: volle Integration in GnuCash (weitere Systeme möglich)
- Siedlungs-Chat, Raumreservation und Abrechnungen für selbstverwaltete Angebote
- Mobile App für Mietende
Dies ist ein Open-Source-Projekt — frei nutzbar, anpassbar und teilbar.
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